
Einfache Rezepte für schöne Familienmomente
Außen goldbraun und knusprig, innen herrlich weich und würzig – diese Halloumi Sticks aus dem Airfryer sind eines dieser Rezepte, die schneller fertig sind als man denkt und trotzdem jeden begeistern. Kein heißes Frittieröl, kein Spritzen, keine Küchenkatastrophe. Nur Panko-Panade, Airfryer, 10 Minuten – und ein Ergebnis, das sich wie Restaurantqualität anfühlt.
Perfekt als Snack, Fingerfood auf einer Partyplatte, Beilage zu Salat oder Bowls – oder einfach so, weil Halloumi einer der besten Käse ist der existiert.
Für 2–3 Portionen
Halloumi Sticks
225 g Halloumi (1 Packung)
2 EL Mehl
1 Ei
80 g Panko-Paniermehl
1 TL Paprikapulver (edelsüß)
½ TL Knoblauchpulver
½ TL italienische Kräuter
Pfeffer
Öl-Spray oder 1 EL Öl zum Bestreichen
Selbst gemachter Joghurt-Knoblauch-Dip
150 g griechischer Joghurt (10% Fett)
1 EL Zitronensaft
1 TL Honig
1 kleine Knoblauchzehe, gepresst
Salz & Pfeffer
Optional: etwas gehackte Petersilie oder Dill
Schritt 1: Halloumi vorbereiten
Halloumi aus der Verpackung nehmen und mit Küchenpapier gründlich trocken tupfen – je trockener der Käse, desto besser haftet die Panade. In ca. 1,5 cm dicke Sticks schneiden – alle möglichst gleich groß damit sie gleichmäßig garen.
Tipp: Halloumi ist von Natur aus sehr salzig. Wer es weniger salzig mag, den Käse vorher 10–15 Minuten in kaltem Wasser einlegen und dann sehr gut trocknen.
Schritt 2: Panierstation aufbauen
Drei flache Teller bereitstellen:
Teller 1: 2 EL Mehl
Teller 2: 1 Ei, verquirlt
Teller 3: Panko mit Paprikapulver, Knoblauchpulver, italienischen Kräutern und Pfeffer gut vermengen
Panko vs. normales Paniermehl: Panko ist der klare Sieger für dieses Rezept – die gröbere Struktur ergibt eine luftigere, knusprigere Kruste die auch nach dem Airfryen Biss hat. Normales Paniermehl funktioniert als Ersatz, aber die Panade wird feiner und weniger crispy. Panko gibt es bei Rewe, Edeka und im Asiamarkt.
Schritt 3: Halloumi panieren
Jeden Halloumi-Stick zuerst im Mehl wenden (Überschuss abklopfen), dann durch das Ei ziehen (kurz abtropfen lassen), dann in der Panko-Mischung wälzen und die Panade mit den Fingern leicht andrücken. Die Panade muss haften – lose Krümel fallen im Airfryer ab.
Alle panierten Sticks mit Öl-Spray leicht besprühen oder mit einem Pinsel dünn mit Öl bestreichen. Das Öl ist entscheidend für die goldbraune Farbe – ohne bleibt die Panade blass.
Schritt 4: Im Airfryer backen
Airfryer 5 Minuten auf 200 °C vorheizen. Halloumi Sticks in einer einzigen Lage in den Korb legen – nicht stapeln oder überlappen, sonst werden sie nicht gleichmäßig knusprig.
Bei 200 °C ca. 8–10 Minuten backen. Nach 4–5 Minuten wenden und die zweite Seite erneut kurz mit Öl besprühen.
Fertig wenn die Panade goldbraun ist und knusprig klingt wenn man leicht draufklopft.
Einstellungen nach Modell:
Cosori (Basket-Stil): 200 °C | 8–10 Minuten Ninja Dual Zone / Foodi: 195 °C | 8–9 Minuten Philips (Basket-Stil): 200 °C | 9–10 Minuten Tefal Easy Fry: 200 °C | 9–11 Minuten
Sofort servieren – Halloumi Sticks sind heiß am besten. Nach 10 Minuten Stehen wird die Panade durch die Feuchtigkeit des Käses wieder weich.
Schritt 5: Dip anrühren
Während die Sticks im Airfryer sind: Joghurt, Zitronensaft, Honig und gepressten Knoblauch in einer kleinen Schüssel glatt verrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Optional Petersilie oder Dille einrühren. Kühl stellen bis die Sticks fertig sind.
Wer keinen Airfryer hat: 2–3 EL Öl in einer Pfanne bei mittlerer bis hoher Hitze erhitzen. Panierte Halloumi Sticks portionsweise 2–3 Minuten pro Seite goldbraun braten. Auf Küchenpapier abtropfen lassen und sofort servieren. Ergebnis ist etwas fettiger, aber ebenfalls sehr knusprig.
Wer es schnell mag oder keinen Joghurt-Dip anrühren will: Diese fertigen Dips aus dem Supermarkt passen hervorragend zu Halloumi Sticks:
Tzatziki (fertig) – Rewe, Edeka, Aldi – klassisch, cremig, passt perfekt; Zorba oder Bauer sind gute Marken
Sweet Chili Sauce – überall erhältlich – süß-scharf, beliebt bei Kindern und Erwachsenen
Honig-Senf-Dip – Rewe, Edeka, dm – süßlich-würzig, harmoniert gut mit dem salzigen Halloumi
Sriracha Mayo – Rewe, Kaufland, Amazon – scharf und cremig für alle die es feuriger mögen Hummus – überall erhältlich – mild, nussig, vegetarisch und sättigend
Bärlauch-Dip / Kräuter-Dip – Kühlregal Supermarkt – frisch und aromatisch als leichte Alternative
Wo bekomme ich Halloumi? Halloumi gibt es inzwischen in fast jedem deutschen Supermarkt – Rewe, Edeka, Aldi, Lidl und Kaufland führen ihn meistens im Kühlregal bei den Käsespezialitäten. Preis ca. 2–4 € für 225 g je nach Marke.
Kann ich Halloumi Sticks auch ohne Panierung machen? Ja – Halloumi ohne Panade einfach in Scheiben oder Sticks schneiden und im Airfryer bei 200 °C ca. 6–8 Minuten backen. Ergibt eine goldbraune Außenhaut ohne Crunch. Gut als Beilage, aber für Fingerfood ist die Panade deutlich befriedigender.
Warum wird meine Panade nicht goldbraun? Meistens zu wenig Öl. Öl-Spray sorgt für eine gleichmäßigere Verteilung als ein Pinsel. Außerdem: War der Airfryer wirklich vorgeheizt? Kalter Start = blasse Panade in den ersten Minuten.
Kann ich die Sticks vorher panieren und dann später backen? Ja – paniert und abgedeckt bis zu 2 Stunden im Kühlschrank aufbewahren. Kurz vor dem Backen nochmals leicht mit Öl besprühen. Länger vorher panieren macht die Panade feucht.
Ist Halloumi vegetarisch? Traditioneller Halloumi aus Zypern wird mit tierischem Lab hergestellt und ist deshalb nicht für strenge Vegetarier geeignet. Es gibt aber inzwischen vegetarische Halloumi-Varianten mit mikrobiellem Lab – auf die Verpackung achten.
Wie viel Halloumi brauche ich pro Person? Als Snack oder Fingerfood: ca. 75 g pro Person (⅓ Packung). Als Hauptmahlzeit mit Salat oder Bowl: ca. 150 g (⅔ Packung).
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